Travel Guide Nord Spanien

Travel Guide Nord Spanien

Wenn man an Spanien denkt, hat man direkt Mallorca, Ibiza oder Barcelona im Kopf. Zumindest ging es mir bisher immer so. Von Bilbao oder San Sebastián, hatte ich zuvor nicht wirklich was gehört. Wie überrascht ich aber dann von der Nordseite Spaniens war, zeige ich euch hier und schreibe euch den einen oder anderen Tipp, was ihr auf keinen Fall bei eurem Trip auslassen solltet.

 

Liebe auf den ersten Blick – die Stadt Bilbao

 Erster Stopp auf unserer 10-tägigen Reise war Bilbao. Hier haben wir einen recht günstigen Flug von Düsseldorf aus (für 170€ für Hin- und Rückflug) bekommen und waren auch recht zügig im anderen Land. Man fliegt nur circa eine Stunde und 45 Minuten.

 

Ich weiß noch genau, wie wir mit dem Bus vom Flughafen nach Bilbao rein gefahren sind. Ich war von Anfang an hin und weg von dieser Stadt. Zumal ich hier am wenigsten erwartet hatte. Denn wenn man Bilbao auf Pinterest und im world wide web sucht, findet man eigentlich immer nur das Guggenheim Museum sowie die naheliegenden Städte Santander und San Sebastián. So wirklich wird beim recherchieren nicht deutlich, wie viele schöne Ecken diese Stadt eigentlich an sich hat. Also verbreite ich mal hier ein paar neue Bilder aus der wunderbaren Stadt Bilbao, in die ich mich tatsächlich ein wenig verliebt habe.

Man kann wirklich den ganzen Tag einfach durch Bilbao laufen und findet überall schöne Architekturen, Parkst und grüne Flächen. Ich habe selten eine so saubere Stadt gesehen.

 

Das mit dem Essen in Nord Spanien

Die Sache mit dem Essen ist allerdings eine komplette Umstellung. Wer hier Mittags oder im frühen Abend nach einem Restaurant sucht, das einem etwas warmes zum Essen macht, kann wirklich lange suchen. Vor 20:00 Uhr hat hier nämlich so gut wie nichts offen. Also mein Tipp: entweder genug Proviant im Supermarkt für den Tag mit nehmen oder die Food Markthalle La Ribera besuchen. Hier gibt es die Traditionellen Pinchos in unendlich vielen Varianten. Das sind quasi kleine belegte Brote mit einer Vielzahl an Belag. Ob Fisch, was Vegetarisches oder kleine mini Hamburger, hier findet man wirklich alles. Und teuer ist es auch nicht, denn ein kleines Brot kostet 1€ bis 1,50€, so kann man direkt mehrere probieren.

 

 

Unsere Unterkunft in Portugalete

Hier hatten wir so viel Glück. Wir hatten eigentlich nach einem Air BnB Apartment gesucht, aber dadurch, dass es in Bilbao günstiger war ein Hotel zu buchen, haben wir uns dafür entschieden. Ein süßes nettes Hotel raus gesucht. Angekommen. Und erstaunt, wie schön es war. Auch das kam im Internet bei weitem irgendwie nicht so rüber. Ich hatte mit überhaupt nichts besonderem gerechnet und war wieder einmal überrascht. Das Hotel Puente Colgante in San Pedro liegt direkt an der Schwebebahn Puente de Vizgaya. Also auch, wenn ihr nicht direkt ein Hotel in Portugalete haben solltet, kann ich euch dieses Viertel sehr empfehlen!! Man kommt schnell mit der Metro in die Stadt Bilbao und sieht dabei noch erstaunlich viel von den schönen Ecken.

 

Weiter nach Santander

Nach den 3 Tagen in Bilbao haben wir uns einen Mietwagen geholt und sind weiter nach Santander gefahren. Unser erster Halt war hier ein super schöner Strand in der kleinen Stadt Laredo. Der Weg dahin war schon alleine mal wieder wunderschön. So viel Grün, so viele Berge und ab und an direkt das Meer zu sehen.

 

Unsere Unterkunft in Santander und die Sache mit dem parken

Diesmal haben wir uns ein Air BnB Apartment mitten in der Stadt Santander gebucht. Die Lage war an sich total super, allerdings nicht so gut zum Parken. Lediglich in den weiß markierten Parkzonen darf man kostenfrei ohne Zeitbegrenzung stehen bleiben, demnach waren diese fast immer belegt und wir haben teilweise 15 Minuten weit weg von der Wohnung parken müssen. In den blauen Parkzonen war öfter mal was frei, jedoch darf man hier nur 2 Stunden maximal stehen und muss sich ein Parkticket holen. Hat man dies nicht getan, wird man wohl auch schnell mal abgeschleppt, also besser Vorsicht. Beim nächsten mal würden wir auf jeden Fall doch eine Wohnung etwas außerhalb bevorzugen.

 

Was man in Santander gesehen haben muss

#1 Palacio de la Magdalena

Der Palast der spanischen Königsfamilie ist umzingelt von einem wunderschönen großen Park. Der Rasen ist überall so gepflegt, das man seinen Augen kaum traut. Wenn man hier entlang läuft gibts auf jeden Fall eine Menge zu sehen. Man startet unten und macht sich dann auf den Weg hoch zur Villa, die aussieht, als wäre sie aus einem Bilderbuch. Dort angekommen hat man eine Aussicht auf das Meer, sieht Klippen und nach wie vor noch unendlich viel Grün. Manchmal hatten wir sogar schon fast das Gefühl, wir seien in Irland – aber das lag wahrscheinlich auch noch einmal mehr daran, das wir leichtes Niesel-Wetter hatten, was den ganzen Irland Flair noch einmal unterstrichen hat.

 

#2 Leuchtturm Cabo Mayor 

Noch mehr Grün und Meer findet man, wenn man zum Leuchtturm Cabo Mayor läuft. Geparkt haben wir direkt an einer Strand Bucht, kurz davor. Von hier aus sind wir noch circa 15 Minuten dort hin gelaufen. Aber auch näher dran gibt es mehrere große Parkplätze. An diesem Tag war es wieder einmal nur am regnen, so dass wir erst einen Tag später in der Bucht auch schwimmen waren. Lukas sagte hierzu so schön "dieser Strand gehört auf jeden Fall zu meinen Top Stränden, die ich bisher gesehen habe" – also, etwas weiter unten zu parken lohnt sich für so eine Aussicht.

 

 

#3 Die Altstadt Santillana del Mar

Diese Stadt war einer der touristischen, die wir bisher besucht hatten. Jedoch ein absolutes Muss. Man fühlt sich, wie in eine andere Zeit zurück gebeamt. Parken kann man hier auf einem großen Parkplatz vor der Stadt und es ist auch alles gut und Sichtbar ausgeschildert, so dass man hier nicht viel falsch machen kann. Süße kleine Läden und Straßenmusik machen den Flair noch einmal besonders.

 

 

#4 Playa de Mataleñas – Strand außerhalb von Santander

Ein bezaubernder Strand, der durch die Dünen ein wenig an die Ostsee erinnert. Schwimmen waren wir hier leider aufgrund des Wetters mal wieder nicht aber auch bei schlechterem Wetter, lohnt sich hier definitiv ein Spaziergang.

 

 

#5 Der Stadtstrand von Santander

Auch hier kann man wunderbare Spaziergänge machen, denn am Strand führt auch ein Holzweg entlang, so dass man nicht zwingend die Schuhe ausziehen muss. Entlang des Strandes findet man auch weiter wunderschöne Ecken und es gibt reichlich zu sehen. Während unseres Aufenthalts in Santander hatten wir leider das schlechteste Wetter der gesamten Reise, so dass wir hier leider nicht wirklich viel im Meer waren.

 

 

Und weiter geht's nach San Sebastián

Unsere Unterkunft

Angekommen in San Sebastián, hat uns auch direkt die Sonne wieder angelächelt. Unsere Unterkunft war diesmal etwas außerhalb in San Pedro, was für's parken wirklich super war. In der Stadt ist es nämlich garnicht so leicht noch ein freies Parkhaus zu erwischen und auch hier gilt die Regel: blaue Zone = 2 Stunden teuer Parken, weiße Zone = kostenlos parken aber kaum zu finden. Also sind wir von San Pedro in die Stadt selber mit dem Bus gefahren, der alle 10 Minuten gefahren ist. Hier verlinke ich euch einmal unser Apartment, denn dieses kann ich nur empfehlen!! Ein super freundliche Gastgeber, einen Balkon und eine total gemütliche Wohnung.

 

 

Rundgang durch San Sebastián

Was natürlich nicht fehlen darf, ist auch hier der Gang durch die Stadt. Fast wie in Bilbao ist auch hier alles voller schöner Parks, Grünflächen und Spielplätzen. Ein besonders großen Charme hat natürlich hier die große Strandpromenade, die das Herzstück der Stadt ist.

 

 

Die Aussichtsplattform "Urgull Mendia"

Rechts entlang der Stadt San Sebastián kann man einen kleinen Berg hoch wandern zu der berühmten Jesus Statue. Von hier aus hat man einen unglaublichen Blick auf die Stadt und ihre Strände, den man nicht verpassen sollte.

 

 

The Flych Cliffs in Zumaia

Diese Tour war mein absolutes Highlight unserer Reise. Unten in der Stadt Zumaia kann man entlang des Wassers sehr gut parken, darf aber nicht vergessen sich ein Ticket zu ziehen. Von da aus läuft man circa 15 Minuten hoch zum Wanderweg und kommt dann ein paar Gehminuten entfernt zu einer unglaublichen Aussicht.

 

 

Was soll ich sagen. Das waren ziemlich viele Eindrücke auf unserer Reise aber kein Tag war wie der andere. Der perfekte Mix zwischen "einfach mal am Strand liegen und die Seele baumeln lassen" und "die Welt entdecken". Ich kann also jedem nur empfehlen, diese Reise einmal zu machen – ich würde sie jederzeit wieder machen.

Und weil ich natürlich die Kamera nicht weg legen kann im Urlaub, hier noch einmal unsere Eindrücke zusammen gefasst in einem kleinen Video.

 

 

Also falls jemand ja vielleicht diese Reise auch bald antreten sollte oder bereits schon gemacht hat: ich freue mich immer über ein kleines Hallo, ein Foto oder den Bericht darüber, wie euch denn so die Stadt gefallen hat.

Eure Judith.


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